Bewegte Lichtquellen

Das hier sind zwei Lampen, die ich für die Installation “Drahtzeichnung im Raum” von Melanie Weck gebaut habe. Ziel war es, mit einer bewegten Lichtquelle wandernde Schatten einer Drahtskulptur zu erzeugen. Die erste Lösung benutzt einen LED Streifen und ist deutlich von Evil Mad Scientists Larson Scanner inspiriert. Ich habe deren Sourcecode durchgelesen, nicht verstanden und dann das Rad neu erfunden. Nur um später zu entdecken, dass Adafruit schon ein fertiges Tutorial hat, welches sogar den selben Controller benutzt, den ich verbaut habe.

Breadboard und LEDs und so

Ein Prototyp. Mit weniger LEDs als die  endgültige Version

Bis es überhaupt so weit wie auf dem Bild kam, habe ich 10 meter LED Streifen fehlgekauft, und fünf davon nur Minuten nach Erhalt gegrillt. Wenn ihr mal fünf meter Lauflicht herumliegen habt, probiert bitte an einem Teilstück aus, wie die mit 12V Gleichstrom klar kommen.

Die fertige Lampe hat dann 45 LEDs und ein hübsches Gehäuse aus Kabelkanal bekommen:

LarsonLight

Fertig. Und nicht so hell wie gedacht.

Weil das zwar funktionierte, aber möglicherweise nicht hell genug war, habe ich dann noch einen zweiten Entwurf aus Teilen, die noch herum lagen gebaut.

 

 

 

Ziemlich ghetto, das Ding. Der Servomotor hat mit seiner Last nach kurzer Zeit den Spannungsregler des Controllerboards überfordert und es damit getötet 🙁 Die aktuelle Version hat jetzt eine eigene Batterie für Controller und Servo und läuft tadellos.

Am Ende kamen doch die LEDs zum Einsatz, schon weil der Arm in den Austellungsräumen nicht zu montieren war. Der Bewegungseffekt war aber ziemlich gut, was im Video so gar nicht zur Geltung kommt.

Das passiert, wenn das einzige Video des Resultats mit einem billigen Telefon gefilmt wurde, um es zu twittern.