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Vor Anker

Olav Svensson, mit 28 Jahren der Kapitän des Plattformversorgungsschiffs “OSV Nadia Helmsdottir”, steht auf der Brücke und hält Wache. Sie liegen in einem vollgeparkten Ölfeld vor Anker, was bedeutet, dass es nicht viel zu tun gibt, außer ein Auge auf die Bewegungen des Schiffs, seine Bordsysteme und den Wetterbericht zu halten, aber Olav genießt die Ruhe als seine Tochter Ænne auf der Suche nach Gesellschaft die Brücke entert.

“He, Liebes, was machst du so?” Ihr grelloranges Kleidchen lässt sie ein wenig wie ein Roughneck, einen Plattformarbeiter, aussehen. “Mir ist langweilig, Papa.” antwortet sie und Olav hebt sie auf einen Stuhl. “Hier, du kannst auf das Radar aufpassen.” Er schaut ihr lächelnd zu, wie sie an den Knöpfen dreht und auf dem Schirm herumtappt. Er ist erfreut darüber, wie gut Ænne sich ins Bordleben eingefunden hat. Als die Offshoreindustrie vor die Hunde ging, hatte er ein Leben an Land in Betracht gezogen, aber nur kurz. Bald darauf hat Ænne genug vom Radar und wendet sich fragend an ihren Vater: “Wo ist Mami?”

“Oh Shit.” denkt sich Olav. Diese Frage sollte keine schwierige Antwort haben. “Achte auf das Radar, Süße.” erwidert er, um Zeit zu schinden. Olav erinnert sich, was ihn damals davon abgehalten hatte, nach Hause zurück zu kehren. Obwohl Skandinavien, mit seiner Grundversorgung durch erneuerbare Energiequellen und seiner genügsamen Bevölkerung, die an widrige Lebensumstände gewöhnt war, mit dem veränderten Klima gut zurecht kam, hatte die skandinavische Gesellschaft sich verändert. Heutzutage nennen sie es allen Ernstes ‘Walhalla’ und haben sich vom Rest der Welt abgeschnitten. Norwegen hat in seiner Kalter- Krieg Haltung verharrt und Finnland hat die östlichen Grenzen abgeriegelt. Sie scheinen dort regelrecht Spaß an ihren zweiten Winterkrieg zu haben. Im Süden hat der steigende Meeresspiegel Dänemark in ein unpassierbares Marschland verwandelt.

“Wo ist sie?” hakt Ænne nach. Ihr Haar ähnelt dem von Olavs Maschinisten Kobus. “Sekunde, Liebes, das ist schwierig.” versucht Olav sie hinzuhalten, währen er weiter über seine Antwort nachdenkt. Kobus stammt aus Groningen und als niederländischer Ingenieur ist er in den neuen Küstengregionen Europas heiß begehrt. Als Olav Kobus gefragt hatte, ob er an Land gehen wolle, hatte der Niederländer geantwortet: “Scheiß auf diese Leute, die sind schlimmer als die Nazis.” Und in der Tat, als Mitteleuropa zwischen dem steigenden Meer im Norden und den sich ausbreitenden Wüsten im Süden eingzwängt wurde, hatte es sich von seinen vielgerühmten Werten verabschiedet. Sie haben um sich gebissen wie ein in die Enge getriebenes Tier und es als Verteidigungsfall bezeichnet, als sie verhungernde Flüchtlinge an ihren Grenzen abgeschlachtet und ersäuft haben. Kobus hingegen ist seitdem zu einem der wichtigsten Männer an Bord geworden. Sein Space Bucket, mit dem er im Maschinenraum Gras gezogen hatte, war die Blaupause für das hydroponische Gewächshaus, das inzwischen ihr Frachtdeck ausfüllt. Dort werden größtenteils Kartoffeln angebaut, aber natürlich wächst da draußen auch noch etwas ‘Kobus Spezial’. Ænne hüpft von ihrem Stuhl und zupft ihren Vater am Ärmel. “Ach ja, Mami. Weißt du…” Und er hat immer noch keine Ahnung, wo er anfangen soll.

Die aufgegebenen Bohrplattformen des Feldes sind jetzt die Heimat von Inuit und einigen unverbesserlichen Roughnecks. Die Roughnecks sind harte Jungs, aber die Inuit sind die wahren Überlebenden hier draußen. Olav erinnert sich an Geschichten vom Leben auf dem schmelzenden Eis, wie die alte Ukiuk sie ihm erzählt hat. Wie ihre Welt buchstäblich auseinander fiel, denn Inuittechnologie besteht oft darin, Dinge durch einfrieren zusammenzufügen und das funktioniert im milderen Klima nicht mehr. Und davon, wie sich alles veränderte, als das Eis schrumpfte. Das sogenannte ‘ewige Eis’ ist von vornherein ein sehr karges Ökosystem in dem außer Krill nichts in großer Zahl lebt. Wenn man jetzt große Raubtiere wie Walrösser und Eisbären dazu nimmt, wird Enge zu einem lebensbedrohlichen Problem. Die Inuit haben ‘den Platz des Menschen in der Nahrungskette überdenken müssen’, wie Ukiuk sich auszudrücken pflegt. Viele ihrer Leute tragen immer noch ständig eine Waffe. Diese herausragenden Seeleute fürchten jetzt das Meer.

“Wir haben unsere Heimat verloren und bauen jetzt die Welt neu, ein schwimmender Kartoffelhof nach der anderen.” denkt sich Olav, während er seine wartende Tochter anschaut. “Für dich, Kleines.” Er lächelt. Kartoffeln sind gut, aber für eine Zukunft benötigt man Kinder. Und während Seeleute und Roughnecks die allererste Wahl sind, wenn es darum geht, etwas aus dem Nichts aufzubauen, sind sie gleichzeig vorwiegend männlich. Zu Beginn wussten sie nichts damit anzufangen, als das Forschungsschiff Healy zwischen ihnen Anker warf. Und als die an Bord befindlichen Meersbiologen ihren Plan formulierten, aus menschlichen Stammzellen Gebärmuttern zu züchten, begriff keiner der Bewohner des Ölfelds, worauf das hinauslaufen würde. Bis die Wissenschaftler anfingen, sich unter den Roughnecks und Seeleuten auf die Suche nach Wirtskörpern für die Gebärmuttern zu machen. Wäre es nicht um ihr Überleben gegangen, wäre die Situation komisch gewesen. Eingentlich ist es sogar sehr komisch gewesen, wie die versammelten Männer die Ankündigung vernahmen und alle plötzlich irgendetwas hochinteressantes am Boden oder über ihren Köpfen entdeckten.

Dr. Schwarze hat einfach fortgefahren und erläutert, wie sie moderne Klonverfahren und Genspleißung benutzen würden, um das Beste aus dem spärlichen Genpool zu machen, und das jedes Kind auf diese Weise bis zu einem Dutzend genetischer Eltern haben würde. An dieser Stelle hatte Olav den Entschluss gefasst vorzutreten und zu erklären: “Ich werde eine Mutter.” Kobus und viele weitere aus seiner Mannschaft folgten seinem Beispiel, dann einige der Roughnecks. Das ist jetzt vor vier Jahren gewesen und heute werden ihre Kinder als Kinder des Stammes betrachtet, die meisten haben kleine Geschwister und es gibt an Bord der Healy eine Schule. “Jemand sollte dort den Sexualkundeunterricht auf den neuesten Stand bringen.”, denkt sich Olav

“Weißt du, ich bin deine Mami. Und Dr. Schwarze in gewisser Weise. Und…” Ænne fällt ihm ins Wort, bevor Olav ihr aufzählen kann, wessen Gene sie trägt. “Du bist lustig! Kann ich mit Uki spielen?”

“Natürlich, Liebes, lauf zu Uki.” Scheinbar ist es am Ende doch gar nicht so schwierig.

Updates, Ideen und ein Repost

So, die ASU hat mir erläutert, das Veröffentlichung im Internet nicht als ‘published elsewhere’ gilt und dass die von mir zitierte Regel dazu dient, Streit unter Verlagen zu verhindern. Das Copyright an der Geschichte bleibt also bei mir und ich kann sie hier posten 🙂

Darüber hinaus gibt es Updates bei der NibbleTronic: 3D Mockups der nächsten Iteration und Ideen für weitere Features. Hierbei fände ich Input bezüglich meiner noch etwas wirren Vorstellungen klasse, ich habe zu dem Zweck mal ein Kontaktformular unten an die Seite geklebt. Bei den schlimmen Ideen sind dann noch zwei Projekte dazu gekommen, ein Stück Musikelektronik und zwei Lampen.

Climate Fiction Contest

Ich ging lange davon aus, der Abgabetermin für den Contest wäre am 16. Januar, also heute. Im laufe der letzten Tage schlich sich die Frage, welche Uni ihre Deadlines auf einen Sonnabend legen würde, in meinen Hinterkopf. Und dazu das Wissen, dass ich mit Terminen so meine Schwächen habe. Gestern Abend waren die Zweifel endlich so stark, dass ich dann doch noch mal nachgesehen habe, und tatsächlich, der Termin war Freitagnachmittag. Durch die  Zeitverschiebung hat es gerade noch gepasst 🙂

Ich möchte mich an dieser Stelle bei Bianca, Martin und Jörg bedanken, die mir massiv geholfen haben, aus dem ersten Entwurf eine echte Geschichte zu machen. Ihr seid jetzt für zukünftige Projekte verhaftet. Da in den Wettbewerbsbedingungen steht, dass ein Beitrag nirgends anders publiziert sein darf, habe ich die Geschichte wieder runter genommen, bis die ASU mir grünes Licht gibt oder ich die Übersetzung auf deutsch fertig habe.

Stickervorlage

Clicken für 300 DPI A8 Stickervorlage

Clicken für 300 DPI A8 Stickervorlage

Ich bin gerade dabei, Sticker für schlimme-gegend.de zu entwerfen und habe versehentlich zwischendurch bei facebook rein geschaut. Dann sah ich mich gezwungen, das hier zu machen. Es ist ein PNG, das bei 300 DPI als DIN A8 rauskommt, was ein ziemlich günstiges Format für Sticker oder Spuckis sein sollte. Sobald ich WordPress überzeugen kann, seine “Sicherheitsbedenken” hintenanzustellen, tausche ich es gegen das originale SVG aus.

Statt ‘Nazis’ kann da genau so gut ‘Extremisten’ stehen und insgesamt ist der Text ziemlich undifferenziert, aber es ist auch ein Sticker. Die müssen so.

Ach ja, die fünf Prozent gehen auf die Prävalenz narzisstischer Persönlichkeitsstörungen zurück, sind also einigermaßen belegt. Und auch ich habe Tage, an denen ich mir nicht sicher bin, ob es fünf Prozent oder ein Fünftel der Leute sind.

Warum ist es auf einmal so still hier?

Die OOS Revitailleur ist nicht untergegangen. In den letzten Wochen ist mir aufgefallen, dass Charaktere ohne irgendwelchen Hintergrund für Kurzgeschichten völlig OK sind, aber problematisch werden, sobald es etwas größer wird. Es kam gehäuft vor, dass ich Namen durcheinander bekommen oder falsch erinnert habe, weil meine Figuren so wenig Profil hatten. Außerdem habe ich gemerkt, dass Sal eine wesentlich interessantere Protagonistin ist als Hektor. Daher habe ich mich die letzten Wochen mit der Welt, in der die beiden leben, auseinander gesetzt, um den Figuren mal Hintergründe, Wünsche und Werte zu verpassen. Dazu kam Weihnachten und jetzt der 32c3, der unglaublich inspirierend, aber auch ein wenig anstrengend ist. Es ist aber wieder etwas in der Pipeline, unter anderem ein Beitrag zum 2016 climate fiction contest.

Als Nebenwirkung des 32c3 gibt es jetzt aber auch die erste Projectpage für eines meiner Produkte, das mehr mit Löten als mit tippen zu tun hat. Das entwickelt sich gerade sehr positiv und auch da liegt noch mehr auf Halde.

Wellenreiten

Hektor geht raus. Wir haben uns nach einer letzten Besprechung im Welldeck der Oos verabschiedet und jetzt steht er im Hauptrumpf einer unserer kleinen Proas und paddelt das Boot in Richtung des offenen Hecks. Fast gleichzeitig mit dem Verlassen des Schiffs verschwindet er im Dunkel, aber ich höre noch trotz der Lüfter des Schiffs, wie er das Segel setzt. Er ist auf dem Weg zu Baumeisters Yacht und ich bin ziemlich sicher, dass er zurückkehren wird. Weil ich dieses Mal nämlich auf ihn aufpassen werde.

Mir missfällt die Bezeichnung “Baumeisters Yacht”, denn sie erweckt den Eindruck, wir wüssten, mit wem wir es zu tun haben. Die Person ‘Roosevelt Baumeister’ erweist sich als überaus schwer fassbar. Ich habe Mietverträge, Versicherungsakten, Emaillogs und Handelsregistereinträge gewälzt um ihm auf die Schliche zu kommen. In unserer fragmentierten Gesellschaft ist es erstaunlich schwierig herauszufinden, wer oder was jemand ist. Was ich finden konnte, deutet darauf hin, dass Roosevelt Baumeister eine kleine Firma, Anwaltskanzlei oder so, möglicherweise Vermögensverwaltung, ist. Oder eine Person, die sich als ganze Firma aufspielt. Eventuell eine kleine Firma, die dazu dient, die Aktivitäten einer einzelnen Person zu verschleiern, beziehungsweise zu legitimieren. Oder etwas ganz anderes. Die einzigen gesicherten Erkenntnisse soweit sind, dass vor drei Wochen niemand namens Roosevelt Baumeister existierte und dass die wirklich viel Geld haben.

Ich bevorzuge die Formulierung “Er fährt zum Feind”, denn als solcher stellt sich Baumeister nach der Geschichte mit den Assemblern mir dar. Susanna hat meine Hardware gebaut. Unter anderem meinen Heli, der auf dem Flugdeck bereit steht und darauf wartet, dass ich ins Lagekontrollzentrum gehe, um ihn ebenfalls auf den Weg zur Yacht zu schicken. Ich habe dem Kleinen beigebracht, in den Wellentälern zu fliegen und er wird den ersten Teil der Mission autonom unterwegs sein und eine Warteposition einnehmen, bis Hektor mir das Signal gibt, loszulegen. Bis dahin hält der Heli Funkstille, es wäre unklug, das Ding im Stealthmodus rauszuschicken und dann die ganze Zeit zu senden, nur damit ich mir das nächtliche Meer anschauen kann. Hektor behauptet gerne, er könne den Moment erkennen, in dem ich die Kontrolle über die Drohne übernehme. Der Hubschrauber würde sich dann vor seinen Augen in einen Vogel verwandeln. Seine Worte. In einen großen, wütenden Vogel mit automatischen Geschützen und leichten Raketen, möchte ich hinzufügen.

Hektors Angriffsplan ist gut. Er beruht auf Heimlichkeit und Schnelligkeit, enthält aber gleichzeitig die Option, auf rohe Gewalt zurückzugreifen, sollte etwas schief gehen. Jetzt, wo die Proa und der Heli unterwegs sind und ich mit den Kontrollen der Drohne verbunden bin, sitze ich nur rum. Der Job in der Stadt, bei dem Hektor von einem Patroillenboot angegriffen wurde, erlaubte diese Art der Zusammenarbeit nicht. Hier auf dem offenen Meer kann man sich mit einer bewaffneten Drohne verstecken, im gut überwachten urbanen Luftraum war das nicht möglich. Ich muss einen Weg finden, in solchen Szenarien zu agieren, es war reines Glück, dass das Boot ihn nicht erwischt hat. Dann seine Stimme über Funk:

“Ich bin da, komm rein.”

Ich gebe ihm meine ETA und erwecke den Vogel zum Leben. Ich halte direkt auf den großen Katamaran zu, von Hektor ist nichts zu sehen, weder auf dem Radar noch per Infrarot. Gut. Der Trick mit dem Sprung vom Wellenkamm ist Angeberei, dient aber auch dazu, die Opposition zu beschäftigen. Je länger sie sich fragen, was um sie herum passiert, desto besser. Ich zeige Baumeister, mit wem er es zu tun hat und genieße jede Sekunde. Die Shock- and- Awe Nummer wirkt, Hektor geht unbemerkt an Bord und wir haben das Deck unter Kontrolle, ohne dass ein Schuss abgegeben wurde oder irgendwer verletzt. Ein voller Erfolg und gleichzeitig eine verpasste Gelegenheit. Ich verdränge den Gedanken und stelle sicher, dass ich Hektor nicht anschieße, sollte sich doch noch ein Grund finden, diesen Leuten Grüße im Namen von Susanna, Moira und Philhipp zu übermitteln.

Eine wenig auffällige Frau betritt jetzt das Achterdeck und löst die Pattsituation auf. Sie verhält sich besonnen und kooperativ was ich als zuverlässigeres Zeichen von Intelligenz nehme, als den Doktortitel, den sie ihrem Namen voran stellt. Sie bittet Hektor in den Salon der Yacht und ich schalte von den Richtmikrofonen auf akustische Laserabtastung um. Das war zwar kein expliziter Teil des Plans, aber Hektor weiß, was ich kann und dass ich neugierig bin, von daher nehme ich an, dass er diesen Schritt einfach als selbstverständlich annimmt. Außerdem will ich hören können, wenn die Situation eskaliert.

Was ist hier eigentlich los – So ‘ne Art Vorwort

Anfang 2013 habe ich einen Roman nicht geschrieben. Die Prämisse dafür enthielt die Personen Gibert Chevallier und Christine Friedrich. Das erste Kapitel des romans habe ich letztens stilistisch vollständig überarbeitet, es ist jetzt der Text “Touchdown”.

Ein anderer erster Text die sehr techniklastige Kurzgeschichte “Neoprimitive”, die ich unter dem Eindruck von William Gibsons “The Peripheral” und Ann Leckies “Ancillary Justice” spontan heruntergeschrieben habe (Der Protagonist heißt übrigens Hektor, eine Tatsache, die bis jetzt nirgends erwähnt wird). Für die Weiterentwicklung dieser Geschichte habe ich mich an Teilen des 2013er Entwurfs bedient. Hektors Geschichte ist jedoch inzwischen so weit gediehen, dass sie mit der ursprünglichen Idee aus 2013 nicht mehr kompatibel ist. Gleichzeitig möchte ich das Originalkonzept aber nicht aufgeben, so dass hier gerade zwei Geschichten parallel entstehen, die sich mit unterschiedlichen Aspekten von Technologie und Gesellschaft auseinander setzen.

Hektors Handlungsstrang umfasst die Geschichten:

Wobei “Touchdown” eingeklammert ist, weil sich inzwischen herausstellt, das dieses Fragment weder im ‘Christine Friedrich’ Handlungsfaden noch im Umfeld von Hektors Geschichte besonders viel Sinn ergibt. Das Kapitel ist aber zur Zeit noch nötig als Vorbereitung für “Jörgensen AB” und außerdem mag ich die Action. Natürlich gibt es noch weitere Kinken auszubügeln, aber ich habe beschlossen, erstmal loszuschreiben und es später glatt zu ziehen.

Als dritte Zutat gibt es gelegentlich meine Gedanken zu mehr oder weniger aktuellen Themen. Wobei das Konzept aus “Evidenzbasierte Politik” möglicherweise in Form der Selbstorganisation von Hektors Schwarm Eingang in eine der Geschichten findet.

Inzwischen sind zwei Posts im Zusammenhang des 2016 climate fiction contest der Arizona State University dazu gekommen. Der erste Text war ein unausgegorener Entwurf und ist nicht von mir eingereicht worden, er arbeitet jetzt als Hintergrund für meinen Wettbewerbsbeitrag und Hektors Geschichte. Die eigentliche Geschichte habe ich auch übersetzt.

Und es gibt die Abteilung ‘schlimme Ideen‘, in der ich meine Bastelprojekte (halbherzig) dokumentiere.