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Elektronische Blasinstrument aus aller Welt

Nachdem mein Talk auf YouTube aufgetaucht ist, habe ich eine Mail aus Australien erhalten. Micheal J Bauer kennt sich mit Embedded Systemen aus und hat auch ein EWI gebaut. Auch er verschenkt sein Design, weil einfach kein Markt für diese Geräte existiert. Und das ist nicht das Ende der Parallelen. Sein REMI benutzt wie die NibbleTronic ein binäres Griffschema. Und zwar aus einem ähnlichen Grund, denn als elektronisches Instrument ist es nicht an die Physik gebunden, die das Interface traditioneller Instrumente diktiert.

Auch das REMI benutzt den linken Daumen zur Auswahl der Oktave und scheint sich dabei an der Lösung von Akai zu orientieren. Ich werde sie in der nächsten NibbleTronic Iteration wahrscheinlich schamlos kopieren.

Dieses Beispiel für parallele Evolution finde ich fast genau so gut, wie plötzlich Kontakt zu Leuten in Australien zu bekommen.

33c3: Nachlese

Mein zweiter Chaos Communication Congress ist überstanden. Die Veranstaltung war anstrengend, erfrischend und inspirierend. Eine ganz wesentliche Erfahrung war natürlich, den Vortrag zu halten. Die Organisation kann ich nur als professionell beschreiben, während gleichzeitig die Atmosphäre familiär war. Der Bühnencrew war klar, dass ich nervös war und sie haben ihr bestes getan, mir zu vermitteln, dass alles im Griff ist, und dass ich unbesorgt sein kann. Danke dafür 🙂

Ich habe immerhin zwei Talks gehört wovon sich einer als überraschende Goldgrube erwiesen hat. Bunnie Huang hat eine großartige Idee vorgestellt, die das Ende der Schreckensherrschaft des Breadboards einleiten könnte. Selbstdokumentierende Schaltkreise sag ich nur, da geht was. Ich habe ein kleines Hardwareprojekt daraus abgeleitet, dem ich mich die Tage widmen werde.

Und meine eigene Session zur Diskussion der weiteren Entwicklung der NibbleTronic hat auch richtig was gebracht. Ich habe eine Idee, die den Drucksensor effizienter machen kann, und überlege, das ganze Gerät modularer zu gestalten, dass es anderen als Grundlage für die Entwicklung eigener Instrumente dienen kann. Außerdem fliegt der Oktavenslider wohl raus und wird durch eine Wippe ersetzt, weil sowieso niemand ständig mehrere Oktaven springen möchte.

Zum Kongress im allgemeinen: Ich habe herausgefunden, dass sitzen besser ist als gehen. Etwa anderdhalb Tage bin ich herumgelatscht beim Versuch, Leute zu treffen, aber tatsächliche Begegnungen hatte ich eigentlich nur, als ich herumsaß. Muss ich mir merken.

33C3 und T-Shirts

Es ist viel los. Mein Talk über die NibbleTronic wurde angenommen und ich habe den Slot am ersten Tag um vier bekommen. Das heißt, dass ich fast den gesamten Kongress Zeit habe, zu hacken und das Teil weiterzuentwickeln, umgeben von den besten Leuten, die ich mir dazu wünschen kann. Was dringen nötig sein wird, denn der gestrige Tag fing damit an, dass die Hardware sich seltsam benommen hat (was ich lösen konnte), entwickelte sich dahingehend, dass die Software Macken zeigte, die nicht nachvollziehbar waren und endete damit, dass die Software gar nichts mehr tat. Da niemand, den ich mag, ernsthaft verletzt wurde, bezeichne ich das als Teilerfolg.

Und weil T-Shirts auf solchen Veranstaltungen wichtig sind, habe ich eines entworfen.

Blaukraut

Funktioniert gut auf hellgrau

Der Spruch ist ein Zitat aus dem fantastischen Trailer zu ‘Ninja- in geheimer Mission’ von Lukas van Looping (Der Trailer, nicht der Film). Der Font ist ‘Pricedown‘ und der selbe, wie er für GTA-V verwendet wurde. Die Pflanze stammt von wikiMedia und ist ein Breitwegerich, freigestellt, hart posterisiert und vektorisiert. Das SVG benimmt sich komisch, von Zeit zu Zeit beschließt Inkscape, dass die Pflanze in die Ebene zwischen der Schrift und ihrem Schatten gehört und ist durch nichts davon abzubringen (Neu anordnen, mehrere Layers, ausschneiden und in andere Layer einfügen, Dateiformat wechseln – alles wirkungslos)  Deshalb ist die Druckvorlage ein PNG.

Links unten ist das Logo von ‘Divebomb Sushi’ einem T-Shirt Label, dass ich mir vor fünf Jahren mal ausgedacht habe. Hoorray for DropBox, das hätte ich sonst nie wieder gefunden. Aus Nostalgie gibt’s hier das Originaldesign.

Shrimps Away!!

SVGs sind nicht erlaubt?? Tehfuq, WordPress?

Auch hier wieder vektorisierte wikiMedia Bilder (Wobei ich gerade nicht sicher bin, welches genau ich verwendet habe), dazu freie Vektorgrafik für die Krabbe und Google Translate für das Logo.

Als Ingenieur unter Künstlern

Vom 18. bis 20. November fand in Leipzig das Wisp Festival for Arts, Technology & Comunication statt. Das Wisp Kollektiv hatte geladen und sie sind gekommen: Es gab soziale Roboter, kommunikative Pflanzen, modifizierte Körper und wirklich gute Musik. Dazu Workshops und Lesungen. Und noch viel mehr, von dem ich gerne berichten würde, aber ich habe nicht viel vom Festival mitbekommen, denn ich war abgelenkt: Dr. Black and Mr. White (Ankündigung, Baubericht) haben mich mehr beschäftigt, als ich gedacht hatte.

Meine erste große Installation vor Publikum war ein heißer Ritt. In technischen Ausdrücken haben Melanie und ich einen Prototypen mit unzureichend getesteter Hard- und Software gebaut und die Deadline grandios gerissen. Unser Projekt lief am Nachmittag von Tag zwei der dreitägigen Veranstaltung. Aber es lief. Nicht ganz wie vorgesehen, einige Features waren auf der Strecke geblieben, aber es lief.

Und das war grandios. Anders als im kommerziellen Umfeld, wird im Rahmen einer öffentlichen Ausstellung das fertig Produkt nicht einem Fachpublikum, welches die Anforderungen formuliert hat, sondern Laien vorgestellt. Und auch wenn ich Leute im allgemeinen manchmal schwierig finde, waren es die Leute, die das ganze so spannend gemacht haben.

Zum einen war da der Dialog mit dem Publikum. Je nach dem, wen von uns beiden sie gefragt haben, wie die Installation funktioniert, haben sie sehr unterschiedliche Antworten erhalten. Melanie konnte erklären, dass hier ein eindimensionales Wesen in den dreidimensionalen Raum eindringt und damit die umschlossene Leere betont. Was dazu einläd, den offenen Raum im inneren zu erkunden und eine Reaktion erzeugt, welche das Verhalten des Betrachters spiegelt.

Ich hingegen habe erläutert, dass da eine Software läuft, die eine obskure Eigenheit des ADCs im Atmega Mikrocontroller ausnutzt, um mittels statischer Elektrizität Bewgung festzustellen. Dass wir ziemlich viel Dämpfung benutzen, um Rückkopplungsschleifen zu verhindern und dass das ganze von einer Spule angetrieben wird.

Beide Antworten waren unvollständig aber 100% korrekt.

Dann war da das Publikum im Dialog mit dem Objekt. Mein persönlicher Favorit war der Besucher, der sich neben die Skulptur gestellt hat und dann ein mal in die Luft gehüpft ist. Ich bilde mir ein, er hat die zugrundeliegende Software als Regelkreis erkannt und wollte die Sprungantwort des Systems sehen. Es kann natürlich auch sein, dass ich ein Nerd bin, der auf Regelungstechnikkalauer steht.

Ein häufig zu beobachtendes Schema waren Leute, die sich dem Draht vorsichtig annäherten und dabei unter der Erkennungsschwelle blieben. Wenn sie dann zu dem Schluss kamen, dass der Draht nichts interessantes macht, haben sie sich, verglichen mit ihrer Annäherung, schnell abgewand und die Skulptur erwachte hinter ihrem Rücken zum Leben.

Und dann gab es eine Vielzahl von Menschen, die angefangen haben zu experimentieren, um die Funktionsweise der Installation zu verstehen. Es wurde in Richtung des Arduino gewunken, vor der kleinen Kamera, die ich zur Dokumentation an einen Pfeiler geklemmt hatte, herumgefuchtelt, mit der Antriebsspule gesprochen und am Draht gewackelt. Die kurzen Stücke Kupferrohr, die am Draht hingen, wurden angestupst und diverse weitere Methoden der Interaktion versucht.

Die Reaktionen (der Menschen) hierbei rechten von spielerischer Neugierde und Überraschung zu Frustration. Meine Reaktion war ein tief empfundener Stolz, den Leuten etwas zum spielen gegeben zu haben. Die Skultur war eine Blackbox mit unklarem User Interface und fehlender Dokumentation. Vor ewigen Zeiten (frühe Neunziger) habe ich im Buch “Vehikel. Experimente mit Kybernetischen Wesen” von Valentin Braitenberg die These gelesen, dass die Synthese von Empfindungen einfacher wäre, als die Analyse. Den Leuten dabei zuzschauen, wie sie versuchten, herauszufinden, was der Draht von ihnen denkt, hat das eindrucksvoll bestätigt.

Und wir haben uns bereitwillig anstecken lassen. Nach kurzer Zeit im Betrieb haben wir darüber gesprochen, dass die Skulptur genevt ist, uns gefragt, ob es ihr gut geht und beobachtet, dass sie einzelne Leute einfach ignorieren würde. Wenn die Sensorik in eine Rückkopplung fiel, haben wir diesen Zustand als Katatonie bezeichnet. Als ich gegen Ende der Ausstellung nicht ganz zufrieden war, habe ich mich daran gesetzt, noch einmal nachzukalibrieren, dann aber davon abgesehen, weil ich die Skulptur nicht stören wollte.

Die letzte Gruppe anwesender Menschen waren die anderen Künstler. Und auch das waren sehr gute Begegnungen. Zum einen war da natürlich das gemeinsame Abenteuer, mit dem Zeitdruck beim Aufbau und der Tatsache, dass wirklich alle Probleme mit ihren Sensoren hatten. Der Atelierraum im Bermudadreieck war weit davon entfernt eine sterile Laborumgebung zu sein und er war voller Menschen und anderer Störquellen (Nicht zuletzt die anderen Installationen).

Aber wirklich gut war es, sich über die ausgestellten Werke auszutauschen. Und dabei nicht bei den technischen Problemen und deren Lösungen stehen zu bleiben, sondern Intention und Wirkung zu besprechen, das ungenutzte Potential der implementierten Ideen auszuloten und über die nächste Iteration nachzudenken. Als Ingenieur unter Künstlern habe ich mich überaus wohl und gut aufgenommen gefühlt.

Dr. Black and Mr. White

Ein neues Projekt steht an 🙂 Es geht um eine Interaktive Skulptur, die ich gemeinsam mit der Hamburger Künstlerin Melanie Weck auf dem Leipziger wisp Festival for digital Art ausstellen werde. Hier ein Zitat aus unserem Exposée, mit dem wir angenommen wurden:

Bei der Installation handelt es sich um eine Drahtskulptur, die auf Annäherung eines Menschen mit Bewegung reagiert. Das Objekt besteht aus schwarzen Draht, welcher aus der Wand kommend die Ecke eine Raumes zwischen Wand und Decke füllt und auf den Betrachter zu läuft.

Der Draht ist hierbei der Annäherungssensor und der Antrieb wird in der Aufhängung verborgen.

Bis jetzt existieren ein Prototyp für die Sensorik und ein Modell.

Come at me, Bro!

Dr. Black and Mr. White in klein

NibbleTronic: Platinen sind bestellt

Nachdem ich gefragt wurde, ob ich denn ‘Die Flöte’ für Liveauftritte benutzen würde, habe ich mich endlich daran gemacht, endlich KiCAD zu verstehen. Zum Glück hat Hackaday meine Aufmerksamkeit auf eine großartige Serie auf YouTube gelenkt 🙂 und ich habe endlich verstanden, wie das Programm tickt. Die Platinen sind fertig entworfen und bestellt und ich habe auch schon einige Teile, der nächsten Iteration der NibbleTronic steht also nur noch die Post im Wege.

So sieht eine Leiterplatte aus :)

So sieht eine Leiterplatte aus 🙂

Prahnisteur: Die Social Media Attacke

Die letzten Tage habe ich mich mit LMMS und vor allem Audacity herumgeschlagen, um aus den sechs Stunden (oder so) Audiomaterial, die bei der Fête de la Musique herum gekommen sind, zwei Tracks vertretbarer Länge zu schneiden. Und das neue Projekt ‘Prahnisteur’ brauchte natürlich Social Media Coverage. Prahnisteur gibt es jetzt auf Twitter, Facebook und natürlich Soundcloud.

Prahnisteur feat. Sound Cart

Als mein Bruder letztes Mal bei mir zu Besuch war, hatte er die großartige Idee, auf der nächsten Fête de la Musique unsere Synthesizer auf seinen Bollerwagen zu montieren und auf die Straße zu gehen. Die Hardwareseite des Resultats dieser Überlegung ist als schlimme Idee dokumentiert worden. Jetzt sitze ich mit vier Stunden Audiomaterial und einer Stunde Video herum und bin dabei, Radio Edits aus den langen Improvisationen zu schneiden.

Tiefpunkt der Operation war, als wir auf der Suche nach Spielorten die Festivalhomepage doch mal durchgelesen haben und dabei herausfanden, dass die generelle Erlaubnis von Straßenmusik nur für Akustikbands ohne elektronische Verstärkung gilt. ‘Wir sind eigentlich akustisch!’ ist eine Position, die sich schwer vertreten lässt, wenn man kein einziges akustisches Instrument, dafür eine 1000W Aktivbox dabei hat.

Wir dachten an Abbruch und daran, doch noch nach Leipzig zu fahren. Schlussendlich haben wir uns entschieden, uns darauf zu verlassen, dass es keinen schert und dass wir im Zweifel klein, niedlich und schlecht informiert tun können. Die Rechnung ging voll auf, es hat keine Sau interessiert. Was auch darauf zurückzuführen sein kann, dass wir einen Standort gewählt hatten, der an zwei Seiten von einer stark befahrenen Straße, und an der dritten vom Fluss begrenzt wurde. Oder wir waren einfach in der Partyzentrale von Berlin unterwegs 😉

Wir haben uns mit dem Sound Cart in einem kleinen Park platziert und bis zum Einbruch der Dunkelheit Sonnenanbeter und Picknicker lässig beschallt. Dabei wurden wir rein zufällig von meinem alten Bekannten Jens aufgespürt. Als es dunkel wurde haben wir dann aufgedreht und tatsächlich Publikum angelockt 🙂 Dass es zu dunkel war, um sie zu sehen, hat geholfen, denn vor Leuten zu spielen ist doch noch mal eine ganz andere Nummer, als zuhause herumzudaddeln.  Es war aufregend 🙂 Aber das beste ist, dass es uns tatsächlich gelungen ist, einzelne Passanten zum Mitmachen zu bewegen. Wir werden es wieder tun und ihr seid herzlich eingeladen, mitzumachen.

Projekt: Bessere Batterien für Rollstühle

Hackaday hat mal wieder einen Wettbewerb ausgeschrieben und ich bin dabei. Das diesjährige Motto heißt ‘Build something that matters’. Auf der Suche nach einem relevanten Thema ist mir wieder eingefallen, wie sehr es mir auf den Keks geht, dass elektrisch unterstützte Rollstühle technologisch zwanzig Jahre hinter dem Flugmodellbau hinterher hinken. Außerdem sind einige dieser Stühle wirklich schlecht konstruiert:

Im Ernst, was haben die sich dabei gedacht?

Das Problem

Das Beispiel links zeigt einen typischen Stuhl mit unterstützendem Antrieb. Hinten dran steckt der Akku, er ist ein schweres Teil, welches dort, wo es sich befindet die Stabilität des Stuhls beeinträchtigt. Außerdem handelt es sich um ein empfindliches Teil, das genau dort verbaut wurde, wo der Stuhl drauf fällt, wenn er kippt. Und der Akku ist unverzichtbar für den Antrieb.

Komponenten, die gleichzeitig empfindlich und essentiell sind, haben in so einer exponierten Lage nichts verloren. Was wir hier sehen ist in etwa vergleichbar mit der Idee, Kraftstofftanks von Autos in die Stoßstangen zu bauen. Natürlich wären sie dort leicht zugänglich und weil Stoßstangen große Kunststoffteile sind, bieten sie sich für diese Funktion an. Trotzdem wäre es eine blöde Idee.

Ergonomics FTW! Wait, what?

Das ist nicht hilfreich

Ein anderes schwer nachvollziehbares Feature ist der Ladestandsanzeiger, der sich hinten am Akku befindet. Also hinter dem Rücken der Person im Rollstuhl.

Es ist eine einfache Lösung, die zudem erlaubt, die selbe Anzeige beim Laden und im Betrieb zu benutzen, was wirtschaftlich sinnvoll ist. Leider führt sie auch dazu, dass der Ladezustand des Akkus für die Person, die sich am meisten dafür interessiert, so gut wie unzugänglich ist.

 

 

Vor diesem Hintergrund möchte ich Akkupacks entwickeln, die aus Standardkomponenten, wie sie für den Elektromodellbau typisch sind, selbst gebaut werden können.

Onwards! To Glory!!

Ein besser platzierter besserer Akku

Der neue Akku würde aus modernen Lithiumzellen, einem Adapterstecker und einem Elektronikmodul bestehen. Ein Kabel erlaubt, ihn beliebig zu platzieren, beispielsweise an einer geschützten Stelle. Die Elektronik dient in erster Linie dazu, das elektrische Verhalten des alten Akkus zu simulieren, damit der Stuhl nicht merkt, dass er nicht mit Originalteilen unterwegs ist. Gleichzeitig bietet sich an dieser Stelle die Chance, eines der vielen Controllerboards zu verbauen, die drahtlose Kommunikation unterstützen und auf diese Weise den Akku mit dem Telefon der Fahrerin zu verbinden.

Die Tatsache, dass dieses Projekt sich an Selbstbauer richtet, bietet den Vorteil, dass jeder Fahrer sich den Akku bauen kann, den er oder sie benötigt. Leute, die nur zuhause herumrollen, müssen nicht mehr den großen Akku mit einer Kapazität für etliche Kilometer mit sich herumschleppen. Langstreckenpendler oder passionierte Spazierroller können sich so viel Reichweite einbauen, wie ihr Etat hergibt.

Des weiteren sind moderne Netzteile und Ladegeräte so klein, dass sie problemlos in den Akkupack eingebaut werden können. Dies ist ideal für Leute, die gerne andere besuchen und dann unterwegs nachladen. Anstatt ein großes Ladegerät mit sich herumzuschleppen, reicht jetzt ein Standardkabel, wie es in den meisten Haushalten zu finden sein sollte.

Und softwareseitig ergibt sich die Möglichkeit, über einen einfachen Ladestandsanzeiger auf dem Smartphone hinaus zu gehen. Eine Integration mit der Navigationssoftware würde beispielsweise erlauben, der Fahrerin mitzuteilen, ab welchem Punkt sie für den Rückweg auf den ÖPNV oder jemanden zum schieben angewiesen wäre.

Die erste Runde des Wettbewerbs bestand in der Erstellung dieses Konzepts und jetzt bin ich auf der Suche nach Mitstreitern in Leipzig, um für die nächste Runde einen Prototypen zu bauen.