33c3: Nachlese

Mein zweiter Chaos Communication Congress ist überstanden. Die Veranstaltung war anstrengend, erfrischend und inspirierend. Eine ganz wesentliche Erfahrung war natürlich, den Vortrag zu halten. Die Organisation kann ich nur als professionell beschreiben, während gleichzeitig die Atmosphäre familiär war. Der Bühnencrew war klar, dass ich nervös war und sie haben ihr bestes getan, mir zu vermitteln, dass alles im Griff ist, und dass ich unbesorgt sein kann. Danke dafür 🙂

Ich habe immerhin zwei Talks gehört wovon sich einer als überraschende Goldgrube erwiesen hat. Bunnie Huang hat eine großartige Idee vorgestellt, die das Ende der Schreckensherrschaft des Breadboards einleiten könnte. Selbstdokumentierende Schaltkreise sag ich nur, da geht was. Ich habe ein kleines Hardwareprojekt daraus abgeleitet, dem ich mich die Tage widmen werde.

Und meine eigene Session zur Diskussion der weiteren Entwicklung der NibbleTronic hat auch richtig was gebracht. Ich habe eine Idee, die den Drucksensor effizienter machen kann, und überlege, das ganze Gerät modularer zu gestalten, dass es anderen als Grundlage für die Entwicklung eigener Instrumente dienen kann. Außerdem fliegt der Oktavenslider wohl raus und wird durch eine Wippe ersetzt, weil sowieso niemand ständig mehrere Oktaven springen möchte.

Zum Kongress im allgemeinen: Ich habe herausgefunden, dass sitzen besser ist als gehen. Etwa anderdhalb Tage bin ich herumgelatscht beim Versuch, Leute zu treffen, aber tatsächliche Begegnungen hatte ich eigentlich nur, als ich herumsaß. Muss ich mir merken.