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33c3: Nachlese

Mein zweiter Chaos Communication Congress ist überstanden. Die Veranstaltung war anstrengend, erfrischend und inspirierend. Eine ganz wesentliche Erfahrung war natürlich, den Vortrag zu halten. Die Organisation kann ich nur als professionell beschreiben, während gleichzeitig die Atmosphäre familiär war. Der Bühnencrew war klar, dass ich nervös war und sie haben ihr bestes getan, mir zu vermitteln, dass alles im Griff ist, und dass ich unbesorgt sein kann. Danke dafür 🙂

Ich habe immerhin zwei Talks gehört wovon sich einer als überraschende Goldgrube erwiesen hat. Bunnie Huang hat eine großartige Idee vorgestellt, die das Ende der Schreckensherrschaft des Breadboards einleiten könnte. Selbstdokumentierende Schaltkreise sag ich nur, da geht was. Ich habe ein kleines Hardwareprojekt daraus abgeleitet, dem ich mich die Tage widmen werde.

Und meine eigene Session zur Diskussion der weiteren Entwicklung der NibbleTronic hat auch richtig was gebracht. Ich habe eine Idee, die den Drucksensor effizienter machen kann, und überlege, das ganze Gerät modularer zu gestalten, dass es anderen als Grundlage für die Entwicklung eigener Instrumente dienen kann. Außerdem fliegt der Oktavenslider wohl raus und wird durch eine Wippe ersetzt, weil sowieso niemand ständig mehrere Oktaven springen möchte.

Zum Kongress im allgemeinen: Ich habe herausgefunden, dass sitzen besser ist als gehen. Etwa anderdhalb Tage bin ich herumgelatscht beim Versuch, Leute zu treffen, aber tatsächliche Begegnungen hatte ich eigentlich nur, als ich herumsaß. Muss ich mir merken.

33C3 und T-Shirts

Es ist viel los. Mein Talk über die NibbleTronic wurde angenommen und ich habe den Slot am ersten Tag um vier bekommen. Das heißt, dass ich fast den gesamten Kongress Zeit habe, zu hacken und das Teil weiterzuentwickeln, umgeben von den besten Leuten, die ich mir dazu wünschen kann. Was dringen nötig sein wird, denn der gestrige Tag fing damit an, dass die Hardware sich seltsam benommen hat (was ich lösen konnte), entwickelte sich dahingehend, dass die Software Macken zeigte, die nicht nachvollziehbar waren und endete damit, dass die Software gar nichts mehr tat. Da niemand, den ich mag, ernsthaft verletzt wurde, bezeichne ich das als Teilerfolg.

Und weil T-Shirts auf solchen Veranstaltungen wichtig sind, habe ich eines entworfen.

Blaukraut

Funktioniert gut auf hellgrau

Der Spruch ist ein Zitat aus dem fantastischen Trailer zu ‘Ninja- in geheimer Mission’ von Lukas van Looping (Der Trailer, nicht der Film). Der Font ist ‘Pricedown‘ und der selbe, wie er für GTA-V verwendet wurde. Die Pflanze stammt von wikiMedia und ist ein Breitwegerich, freigestellt, hart posterisiert und vektorisiert. Das SVG benimmt sich komisch, von Zeit zu Zeit beschließt Inkscape, dass die Pflanze in die Ebene zwischen der Schrift und ihrem Schatten gehört und ist durch nichts davon abzubringen (Neu anordnen, mehrere Layers, ausschneiden und in andere Layer einfügen, Dateiformat wechseln – alles wirkungslos)  Deshalb ist die Druckvorlage ein PNG.

Links unten ist das Logo von ‘Divebomb Sushi’ einem T-Shirt Label, dass ich mir vor fünf Jahren mal ausgedacht habe. Hoorray for DropBox, das hätte ich sonst nie wieder gefunden. Aus Nostalgie gibt’s hier das Originaldesign.

Shrimps Away!!

SVGs sind nicht erlaubt?? Tehfuq, WordPress?

Auch hier wieder vektorisierte wikiMedia Bilder (Wobei ich gerade nicht sicher bin, welches genau ich verwendet habe), dazu freie Vektorgrafik für die Krabbe und Google Translate für das Logo.