Was ist hier eigentlich los – So ‘ne Art Vorwort

Anfang 2013 habe ich einen Roman nicht geschrieben. Die Prämisse dafür enthielt die Personen Gibert Chevallier und Christine Friedrich. Das erste Kapitel des romans habe ich letztens stilistisch vollständig überarbeitet, es ist jetzt der Text “Touchdown”.

Ein anderer erster Text die sehr techniklastige Kurzgeschichte “Neoprimitive”, die ich unter dem Eindruck von William Gibsons “The Peripheral” und Ann Leckies “Ancillary Justice” spontan heruntergeschrieben habe (Der Protagonist heißt übrigens Hektor, eine Tatsache, die bis jetzt nirgends erwähnt wird). Für die Weiterentwicklung dieser Geschichte habe ich mich an Teilen des 2013er Entwurfs bedient. Hektors Geschichte ist jedoch inzwischen so weit gediehen, dass sie mit der ursprünglichen Idee aus 2013 nicht mehr kompatibel ist. Gleichzeitig möchte ich das Originalkonzept aber nicht aufgeben, so dass hier gerade zwei Geschichten parallel entstehen, die sich mit unterschiedlichen Aspekten von Technologie und Gesellschaft auseinander setzen.

Hektors Handlungsstrang umfasst die Geschichten:

Wobei “Touchdown” eingeklammert ist, weil sich inzwischen herausstellt, das dieses Fragment weder im ‘Christine Friedrich’ Handlungsfaden noch im Umfeld von Hektors Geschichte besonders viel Sinn ergibt. Das Kapitel ist aber zur Zeit noch nötig als Vorbereitung für “Jörgensen AB” und außerdem mag ich die Action. Natürlich gibt es noch weitere Kinken auszubügeln, aber ich habe beschlossen, erstmal loszuschreiben und es später glatt zu ziehen.

Als dritte Zutat gibt es gelegentlich meine Gedanken zu mehr oder weniger aktuellen Themen. Wobei das Konzept aus “Evidenzbasierte Politik” möglicherweise in Form der Selbstorganisation von Hektors Schwarm Eingang in eine der Geschichten findet.

Inzwischen sind zwei Posts im Zusammenhang des 2016 climate fiction contest der Arizona State University dazu gekommen. Der erste Text war ein unausgegorener Entwurf und ist nicht von mir eingereicht worden, er arbeitet jetzt als Hintergrund für meinen Wettbewerbsbeitrag und Hektors Geschichte. Die eigentliche Geschichte habe ich auch übersetzt.

Und es gibt die Abteilung ‘schlimme Ideen‘, in der ich meine Bastelprojekte (halbherzig) dokumentiere.

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